Historie

Familie Heusch/Hoesch

eine der ältesten noch heute florierenden Familien der Welt.

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Die Anfänge im ausgehenden 14. Jahrhundert

 

Albert Heusch gibt in seiner „Geschichte der Familie Heusch“ 1909 im La Ruellesche Verlag erschienen ein erstes Aufkommen des Namens Hoesch, im Raum Lüttich, am 13. Dezember 1319 an. (Johannes de Hoesche de Bruxella)

 

Die erste Erwähnung unserer Familie lässt sich in das Jahr 1398 (Christian fragen 1386 Floris DH wo) datieren. Husche de Libermey (+vor 1403) wird dort in einer Rechnung des Herzoglichen Rentenmeisters von Limburg genannt. Bei dieser im Jahre 1398 genannten Erwähnung ging es um eine zu zahlende Strafe von umgerechnet 3240€.

Auch die Frau des „armen“ Husche wird 1403 genannt, diese man vorsorglich ins Gefängnis steckte weil in der Nachbarschaft Leinen (Wäsche) geklaut wurde. Offenbar war Sie sehr unbeliebt aber unschuldig. (Hashagen 1911 S.42)

 

Der anzunehmende Sohn des Husche de Libermey, der Schöffe der Bank Walhorn, Hein (Heinrich) Heusch (Hoisch) von Kettenis (+1460) wird erstmals 1445 in einer Steuerakte (Staatsarchiv Brüssel) erwähnt. Hein Heusch war Besitzer von Liberme und Kettenis( Chris fragen ). Ebenso begegnet uns sein Sohn Meys (Bartholomäus) Heusch (Höwsch, Hoesch, Huesch) Schöffe der Bank Walhorn und als Lehensmann des Aachener Münsters zwischen 1476 und 1523.

 

Weiter Erwähnungen des Namens Heusch/Hoesch finden sich z.b.:

 

1303 Ulrich der Hoesch von Zürich (Züricher Urkundenbuch)

1407 Johan der Hoesche von Cöln

1351 Heenricus genannt Höesche (Maastrich)

 

aber auch in unmittelbarer topografischer Nähe zu unserer Familie:

 

1401 Henkin der Hoesch von Baelen (in Baelen gab es Besitzungen der Heuschs)

1404 Gheerken der Hoesche von Baelen

1438 Welter der Huessche von Baelen

 

Bisher gibt es keine Belege für den Namen Heusch die vor dem Fixpunkt 1386 liegen. Allerdings sind auch keine Beweise für eine etwaige

Einwanderung der Familie Heusch zu finden, daher kann man mit einiger Sicherheit sagen das sie tief verwurzelt im

Herzogtum Limbourg ihren Ursprung hat. Demnach wäre, rein spekulativ, die Gegend um Wallhorn,Baelen und Dolhain

oder evtl. sogar die heutige Libermegasse/Libermestraß seit Anfang des 14. Jahrhunderts die Heimat der Heusch.

 

Wasserschloss Liberme

 

Zeitweise Sitz der Familie Hoesch/Heusch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hein Hoesch von Kettenis 1475–1552 Schöffe und Lehensmann des Aachener Münsters.

 

Hein Hoesch von Kettenis der Sohn des Meys (Bartholomeus) Hoesch von Liberme 1450 - 1531 war in erster Ehe mit Metzchen van Walhorn

und in zweiter Ehe mit Eva van der Hardt verheiratet, er zeugte zehn Kinder; darunter:

 

Karris Makarius von Kettenis *1517 +1569 Bürgermeister von Limburg und Stammvater der Familie Heusch im Elsaß.

Peter von Zülpich Schöffe *1505 +1561 Schöffe in Zülpich und Stammvater der Familie Heusch in Antwerpen.

Bartholomäus von Dolhain *1514 +1596 Schöffe des Hohen Gerichts in Limburg und Stammvater der Heusch zu Aachen.

Johann von Kettenis *ca. 1520 + 03.09.1579 Drossart von Walhorn

Lenart von Aachen *1525 +1577 Kupfermeister und Stammvater der Familie Hoesch in Stolberg, Düren, Junkershammer.

Wilhelm von Zülpich Familie Heusch in Zülpich.

Meye (Maria) Hoesch *1560

Katharina Hoesch *1528 +08.03.1568

 

Über Hein Hoesch von Kettenis bzw. seiner Güter und seine Geschäfte ist umfangreiches Material erhalten. Vor

allem gibt es viele Handschriften seine Schöffentätigkeit betreffend. Unter Hein Hoesch fand die erste Blütezeit der

Familie Heusch ihren Höhepunkt.

 

 

 

 

 

 

Grabstein des Hein Hoesch von Kettenis in der St. Katharinenkirche

in Kettenis.

 

Leopold Hoesch Museum Düren

 

Religionskriege, Flucht und der Schwarze Tod 1531 - 1648

 

 

Herzog Alba, der noch heute in Spanien als großer Kriegsherr gilt, wird im restlichen Europa zumeist als "Henker der Niederlande" bezeichnet. Unfreiwillig bildete sich, bedingt durch seine Barbarei, ein Niederländisches Nationalbewusstsein aus.

Herzog Albas Ketzerjustiz gegen Angehörige des Protestantismus hinterließ auch bei unserer Familie im Herzogtum Limburg/Brabant tiefe Spuren. Zumal einige Mitglieder als führende Kräfte in Limburg und Umgebung die "Rebellion" unterstützten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszug aus Hashagen Geschichte der Familie Hoesch (1911 S.444).

Im Zuge dieses "80 Jährigen Krieges" begegnen uns erstmals Hoeschs, die Kriegsdienst im Heer Wilhelms von Oranien leisten (vor 1569). Dies markiert zugleich den Beginn einer beinahe 500-jährigen militärischen "Tradition", auf die wir später noch detailiert zurückkommen werden müssen.

So standen alle Söhne des Bartholomäus Hoesch (Hermann, Heinrich und Jakob) sowie Jakob Meys und aus einer Nebenlinie Lenart und Heinrich Hoesch in oranischen Diensten.

 

Gefoltert und hingerichtet durch den "Blutrat" wurden:

Quirin und Lenart (Kettenis)

Karis Macarius von Hoesch (Enthauptet)

Hein Hoesch Sohn des Bartholomäus Hoesch von Dolhain (siehe auch Crespins Märtyrerbuch)

 

Einigen gelang die Flucht, so z.B, Karis Macarius der erst bei der Rückkehr in seine Heimat den Häschern zum Opfer fiel. Seine Nachkommen sind die Heusch zu Bischweiler im Elsaß, Saarland und auch einige im Schwarzwald.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wappen der Heusch zu Bischweiler

Stichworttext zur weiteren Verarbeitung

 

Politiker Großindustrielle Militärs (aufbröseln oder verwerfen)

 

Die sich seit Hein Hoesch durch Religionskriege,Verfolgung und Flucht ergebende Aufspaltung der Familie

führte, ganz im Gegensatz zum Adel, zu vielfälltigen prosperierenden Professionen deren Erfolg und Versagen

in über tausend Seiten Familienchronik zum Ausdruck kommt.

So gibt es mindestens vier (Familien)museen und Archive, Volkslieder in denen Heusche Militärs besungen werden.

Die Großindustriellen der späteren Hoesch AG Dortmund, die im letzten Jahrhundert zu den wohlhabensten Menschen

der Erde gehörten.

 

Aber auch Glamur kann denn Heuschs nicht fremd gewesen sein. So bestanden Familiäre Verknüpfungenn zu Napoleon Bonaparte, Kaiserin Elisabeth von Österreich, Reichskanzler Hertling und in so gut wie jedes andere Europäische Königshaus. Freilich erkauft durch militärische Karierren. Kaum ein Krieg in den vergangenen 800 Jahren in dem nicht ein Heusch sein leben lassen musste. Besonders die wenig erforschten,in Kurbadisch und Badischen Diensten stehenden, Angehörigen der Heinsberger Linie seien hier erwähnt aus deren Reihen auch einige Generale hervortraten.

Dann sind da noch die Politiker, Diplomaten und Staatsbeamten, so z.B. Hermann Heusch Oberbürgermeister von Aachen und mitbegründer des Karlspreises. Und nicht zu vergessen der erbitterte Gegner von Hitlers Reichsaußenminister Ribbentrop Leopold von Hoesch, Botschafter in Paris und London, dessen Schäferhund Giro in oder an der Deutschen Botschaft in London begraben ist. Dieses letzte Ruhestätte ging als einziges "Nazi Grab" Londons in die Geschichte ein.

Zu guter Letzt traten Heuschs auch als Mediziner, Architekten, Ingenieure, Wissenschaftler und Schauspieler in Erscheinung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Leopold von Hoesch 1932

 

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